Österreichische Ausflugsziele im Porträt: von Wasserfällen bis zu Burgen
Österreichische Ausflugsziele im Porträt: von Wasserfällen bis zu Burgen
Österreichische Ausflugsziele im Porträt: von Wasserfällen bis zu Burgen
Die bekanntesten Ziele sind im Sommer gut besucht. Die interessanteren liegen meist eine Talstufe weiter und stehen in keinem Reiseführer.
Vom Zentrum in die Bezirke
Graz, Linz und Salzburg sind kompakt genug, um an einem Tag zu Fuß erkundet zu werden. Die Altstädte liegen jeweils sehr zentral.
Museen haben in der Regel einen Schließtag pro Woche, häufig Montag. Ein Blick auf die Öffnungszeiten spart eine vergebliche Anreise.
Märkte und Marktviertel
Ein Marktbesuch sagt mehr über den Alltag einer Stadt aus als die meisten Sehenswürdigkeiten im Zentrum.
Der Brunnenmarkt in Wien-Ottakring zählt zu den größten Straßenmärkten Europas und läuft von Montag bis Samstag. Er ist deutlich weniger touristisch geprägt als der Naschmarkt.
| Winterwanderweg | feste Schuhe | geräumt und markiert |
| Rodelbahn | Rodel, warme Kleidung | oft beleuchtet |
| Schneeschuhtour | Ausrüstung und Kenntnis | Lawinenlagebericht lesen |
| Stadtbesuch | keine | wetterunabhängig |
Was wann sinnvoll ist
Der Winter verschiebt alles in die Skigebiete und in die Städte. Viele Naturziele sind dann nicht oder nur mit Ausrüstung zugänglich.
Öffnungszeiten von Klammen, Bahnen und Hütten sind saisonal. Wer außerhalb der Hauptsaison fährt, sollte sie einzeln prüfen. Für einen geordneten Überblick lohnt die Seite zu österreichische Orte im Porträt.
Praktisches zur Anreise
Bergbahnen sind bei der Planung der entscheidende Faktor. Ihre erste und letzte Fahrt bestimmen, wie eine Tour zeitlich aufgebaut werden kann.
Mautstraßen führen zu manchen Ausgangspunkten. Die Gebühren sind nicht unerheblich und werden bei der Planung gern vergessen.
Fälle, Bäche und Wildflüsse
Der Sprühnebel macht die Wege dauerhaft feucht. Rutschfeste Schuhe sind hier keine Empfehlung, sondern Voraussetzung.
Auen entlang der großen Flüsse stehen vielfach unter Schutz und beherbergen Arten, die anderswo längst verschwunden sind. Weiterlesen lässt sich unter znaki.fm.
Zwischen Schnee und Stadtbesuch
Rodelbahnen sind meist beleuchtet und auch am Abend befahrbar. Der Aufstieg zu Fuß gehört bei den meisten dazu.
Präparierte Winterwanderwege sind geräumt und auch ohne Ausrüstung begehbar. Sie sind eine Alternative für alle, die nicht Ski fahren.
Die kurze Zusammenfassung
Öffnungszeiten, Saisonzeiten und Sperren ändern sich. Vor der Anfahrt lohnt immer ein Blick auf die Seite des jeweiligen Betreibers.
Die Jahreszeit entscheidet stärker über den Eindruck als das Ziel selbst. Derselbe Ort wirkt im Mai anders als im September.
Bauernmärkte verkaufen direkt vom Produzenten. Das ist teurer als im Supermarkt, dafür ist die Herkunft nachvollziehbar.
- Region festlegen, dann erst einzelne Ziele auswählen
- Saison und Höhenlage abgleichen
- Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln prüfen
- Wegzeiten realistisch ansetzen, Höhenmeter zählen
- Wetterbericht am Morgen noch einmal ansehen
Was eine Klamm ausmacht
Nach starken Regenfällen kommt es zu kurzfristigen Sperren. Ein Blick auf die Seite des Betreibers vor der Anfahrt ist deshalb sinnvoll.
Steinschlag und Felsstürze führen gelegentlich zu längeren Schließungen, teils über mehrere Jahre. Das betrifft auch bekannte Ziele.
Der Lawinenlagebericht wird täglich für jedes Bundesland veröffentlicht. Wer abseits gesicherter Wege unterwegs ist, sollte ihn zwingend lesen.
Familienfreundliche Ausflüge
Almhütten sind für Kinder oft der eigentliche Höhepunkt, wegen der Tiere und weil es dort etwas zu essen gibt.
Themenwege mit Stationen funktionieren mit Kindern deutlich besser als reine Aufstiege. Viele Regionen haben solche Wege in den letzten Jahren angelegt.
Österreich bietet auf kleiner Fläche mehr Ziele, als man in einem Leben abarbeiten kann. Sinnvoller als eine lange Liste ist die Entscheidung für wenige Regionen.
Am meisten bringt die Kombination aus einem bekannten Ziel und einem stillen Platz in der Nähe. So sieht man beide Seiten einer Region.
Wo sich der Umweg lohnt
Eine Talstufe weiter oder ein Seitental hinein ist der Andrang meist deutlich geringer, bei vergleichbarer Landschaft.
Die stilleren Plätze verlangen meist etwas mehr Aufwand bei der Anreise. Genau das hält sie still.
Von West nach Ost
Im Westen dominieren Berge und Bergseen, im Osten Flachland, Weinbau und der Neusiedler See als größte Wasserfläche.
Die Höhenlage bestimmt die Saison. Ziele über 1.500 Metern sind meist erst ab Juni sinnvoll erreichbar, im Tal beginnt die Saison Monate früher.
Wien ist mit Abstand die größte Stadt und deckt praktisch jedes Interesse ab, von Museen über Parks bis zu Märkten in den äußeren Bezirken.
Baden, Wandern und Aussicht
Im Frühsommer sind die Seen am leersten. Die Wassertemperatur ist dann niedriger, der Andrang aber deutlich geringer als im August.
Der Neusiedler See im Burgenland ist ein Steppensee mit sehr geringer Tiefe. Er erwärmt sich früh und ist stark vom Wind geprägt, was ihn für Segeln und Surfen prädestiniert.
Was im Schutzgebiet gilt
Abfall gehört vollständig wieder ins Tal, auch organischer. Bananenschalen und Obstreste bauen sich in Höhenlagen extrem langsam ab.
In Schutzgebieten gilt meist Wegegebot. Das Verlassen markierter Wege ist nicht nur untersagt, sondern schädigt empfindliche Vegetation dauerhaft.
Häufige Fragen zu Ausflugszielen in Österreich
Sind Klammen ganzjährig geöffnet?
Nein. Die meisten öffnen im Frühjahr und schließen im Herbst. Nach starken Regenfällen kommt es zusätzlich zu kurzfristigen Sperren.
Was kostet ein Ausflugstag?
Das Wandern selbst nichts. Die Kosten entstehen über Anreise, Bergbahnen, Mautstraßen und Einkehr, wobei die Bahn meist der größte Posten ist.
Kann man in Bergseen baden?
Grundsätzlich ja, die Temperaturen laden aber selten dazu ein. Manche Seen sind zudem aus Schutzgründen für das Baden gesperrt.
Angaben zu Wegen und Erreichbarkeit geben den üblichen Stand wieder. Kurzfristige Sperren sind besonders nach Unwettern möglich.